IG-Hasenberg e.V. - Remscheid-Lennep

IGH Geschichte

40 Jahre Interessengemeinschaft Hasenberg e.V.

Vorgeschichte
Im Jahr 1972 war der Hasenberg ein schnell wachsendes Neubaugebiet mit über 1.000 neuen Wohnungen. Naturgemäß entstanden dadurch für die Bewohner zunächst einmal Versorgungslücken in den Bereichen: Verkehrsanbindung, Kindergärten, Spielplätzen und Freizeiteinrichtungen für Jugendliche und Senioren.
Daher entstand in einigen engagierten Bewohner der Wunsch, zur Vertretung der Anwohnerinteressen einen Bürgerverein zu gründen.
Auf Einladung von K. H. Harhoff fand zu diesem Zweck am 24.08.1972 die erste Versammlung von 29 interessierten Hasenbergern in der Gaststätte „Weber“ statt (heute Gaststätte „Zum Hasenberg“ ). Hans Müller wurde zum Versammlungsleiter gewählt und zur Vorbereitung der Vereinsgründung ein Ausschuss berufen.

Gründung
Dieser Ausschuss erarbeitete bis zum 16.10.1972 die Entwürfe zur Satzung, zum Wirkungsbereich und zum Mitgliedsbeitrag des zu gründenden Vereins.   
Am 01.12.1972 trafen sich dann die ersten 39 Mitglieder der „Interessengemeinschaft Hasenberg e.V.“ (IGH) zur Wahl des Vorstands und zur ersten Mitgliederversammlung in der Grundschule Hasenberg. Heinz Janssen (MdL) und W. Weber wurden als Vereinsvorsitzende gewählt. Neben den ursprünglich geplanten Themen wurden auch aktuelle neue von den Mitgliedern lebhaft diskutiert: Planung der den Hasenberg tangierenden Autobahn A160 (später eingestellt), die Verschmutzung der Gehwege durch Hunde, die Straßenverschmutzung durch Baufahrzeuge und die rücksichtlose Fahrweise einiger Kraftfahrer. 

Lebensqualität und Sicherheit
Durch rücksichtslose Fahrweise kam es in den ersten beiden Jahren zu zahlreichen Unfällen. Leider wurden dabei mehrfach auch Kinder verletzt. Nachdem 1973 ein Kind tödlich verunglückt war, organisierte ein Mutter am 02.05.1973 einen Schweigemarsch.
Die IGH setzte sich intensiv für Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung ein. In der Folge wurden die Wiesen an den Häusern zum Spielen freigegeben, Schutzzäune entlang der E.-Nohl-Strasse errichtet und später die „Zone 30“ eingerichtet.
Als Reaktion auf Eingaben zur Verbesserung der Busanbindungen wurden von den Stadtwerken 1977 Fahrplanverdichtungen und ab 1985 eine verbesserte Linienführungen eingeführt. Später folgten kundenfreundliche Verlegungen von Haltpunkten und die Aufstellung von Wartehäuschen.

Aktivitäten für Senioren
1976 wurde von der IGH für ältere Mitbürger das erste Treffen mit Kaffee und Kuchen organisiert und neun Jahre später der „Seniorentreff Hasenberg“ eröffnet (17.04.1985). Dort organisiert heute das Augusta-Hardt-Heim (AHH) in Zusammenarbeit mit der IGH alle 4 Wochen einen „Seniorenkaffee“. Hinzu kommen Vorträge aus dem Programm der „Begegnungs- und Beratungs-Zentren“ (BBZ) des Projekts „Runder Tisch“. Am Spielplatz neben der Kindertagesstätte wurde eine Boul-Bahn eingerichtet. Busfahrten ins nahe Umland (Bootsfahrt, Altenberg) wurden organisiert und erfolgreich durchgeführt. 

Umfeld, Natur und Umwelt
Immer wieder setzte sich die IGH in den letzten 40 Jahren auch für Verbesserungen und Erhalt im Umfeld des Hasenbergs ein: Schaffung des Grüngürtels im Lennep Bach Tal, Widerstand gegen einen Golfplatz im Feldbachtal, Erhalt der Panzertalsperre, Widerstand gegen den Bau der B229n im Tal parallel zur Ringstrasse. Kleinere Aktionen galten der Aufstellung von Bänken an Plätzen die zum Ausruhen bei Spaziergängen einladen. Vielfach hat sie sich an den Aktionen „Sauberer Hasenberg“ beteiligt. 

Aktivitäten für Kinder
Herausragende Aktivitäten der IGH in diesem Bereich sind der jährliche Martinszug mit großem Feuer am alten Wasserwerk und die Spielebox auf dem Spielplatz an der KiTa. Auch um die Verbesserung und Erweiterung der Spielgeräte hat dich die IGH von Anfang an intensiv gekümmert.

Aktivitäten für Jugendliche
Die IGH beteiligte sich immer wieder aktiv an Maßnahmen zur Verbesserung der Freizeitmöglichkeiten für Jungendliche. Sie unterstützte die Jugend-Fußballmannschaften, das Projekt „Skaterbahn im Lennepe Bach Tal“ und Aktionen anderer Organisationen (Stadt Remscheid, AGOT, Welle, …).

Brauchtum und Kultur
Neben dem Martinszug wurden zeitweise Osterfeuer organisiert. Im Rahmen des Stadtteilfestes wurden Musikdarbietungen (Jugendband, …) gefördert.

Aktuelle Themen und Ausblick
Neben der Fortsetzung der altbewährten Aktionen (Martinszug, Seniorenkaffe, Stadtteilfest, ….) arbeite die IGH im Rahmen der „Stadtteilkonferenz“ immer wieder an neuen Themen für den Hasenberg mit.
Daneben verfolgt sie zur Zeit folgende Schwerpunkte:

-    Suche von Nachwuchs für die Vorstandsarbeit

-    Anwerben neuer Mitglieder zur Sicherung des weiteren Bestehens des Vereins

-    Einsatz für den eingeschränkten Erhalt der Verfügbarkeit von persönlichen Ansprechpartnern der Stadtsparkasse auf dem Hasenberg (keine Reduzierung der Filiale auf ein Automatenzentrum)

-    Intensivere Kommunikation mit den Bürgern (Veranstaltungen, Schaukasten, Homepage, …)

-    Einrichtung einer Tauschbörse für Dinge die für den Müll zu schade sind, weil sich ein Mitbürger noch darüber freuen könnte

-   

Nachwort
Ohne die Unterstützung der Mitglieder, der Städtischen Ämter, anderer Vereine und zahlreicher Sponsoren (GEWAG, Stadtsparkasse, Handwerker und Geschäftsleute …), wäre die Arbeit der IGH im vorgestellten Umfang nicht möglich. Wir danken diesen daher für ihr hohes Engagement und hoffen auf eine weiter erfolgreiche Zusammenarbeit zur Förderung des Stadtteils Hasenberg.
Weitere Informationen über die IGH finden Sie auf der Homepage:
www.ig-hasenberg.de

Sprechen Sie uns an – wir freuen uns auf Sie!

 

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